Schulkonzept

Unser Schulkonzept umfasst:

Unser Leitbild MORITZ:
Miteinander
Ordnung
Regeln müssen sein
Ich – jeder ist wichtig
Toleranz
Zukunft gestalten

Ganztagsschule

Die Moritzschule zählt zu den Offenen Thüringer Ganztagsschulen.
Ein Merkmal dessen ist die enge Verbindung von Unterrichtszeit und der Nachmittagsbetreuung (Hort).
Jede Klasse hat eine(n) eigene(n) ErzieherIn, die/der sie stets und ständig begleitet und Ansprechpartner in allen Fragen ist.

Der Unterricht wird von unseren ErzieherInnen begleitet (Zweitbesetzung), um so individuell auf einzelne Schüler eingehen zu können. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Schüler auch außerhalb des Klassenverbandes zu fördern. Auftretende Probleme werden schneller sichtbar und können gleich aufgearbeitet werden. Die unmittelbare Rücksprache mit dem Lehrer ist dabei unverzichtbar!
Wir sorgen dafür, dass die ErzieherInnen in ihren Klassen arbeiten, da mögliche Schwächen bekannt sind und die Kinder bereits Vertrauen aufgebaut haben. Ebenso nehmen die Lehrer das Angebot in Anspruch und planen mit ihren ErzieherInnen gemeinsame Ausflüge und Wandertage, was die Gruppendynamik zusätzlich stärkt und festigt.

Eigenverantwortliche Schule (EVAS)

Seit April 2013 sind wir „Eigenverantwortliche Schule“ (EVAS) .

„Eigenverantwortliche Schule und schulische Evaluation“ beschreibt eine Entwicklungsstrategie für alle Thüringer Schulen. Ziel ist, die Qualität schulischer Arbeit systematisch zu optimieren und zu sichern. Dabei übernimmt die Schule Eigenverantwortung vor Ort. Es gilt, die Moritzschule als Lern- und Lebensraum zu entfalten und Freude für ein lebenslanges Lernen zu entfachen. Alle an der Bildung und Erziehung unserer Kinder beteiligten Partner (intern und extern) sind dabei angesprochen und involviert. Der Mittelpunkt des pädagogischen Handelns liegt dabei auf dem lernzieldifferenten Lernen eines jeden Schülers.
(Quelle: http://www.schulportal-thueringen.de)

Inklusion an der Moritzschule
Die Moritzschule ist ein Ort, an dem wir alle, Kinder, Lehrer und Erzieher, mit unseren Stärken und Schwächen lernen, lachen und leben können. Unterschiedlichkeit ist normal und willkommen. Wir alle sind gleichwertig. Der gemeinsame Schulalltag ist durch Toleranz, Kommunikation und Sozialkompetenz geprägt.
Für uns Pädagogen steht deshalb die Schulentwicklung an oberster Stelle. Durch Fortbildungen und Weiterbildungen sowie Konzepte arbeiten wir an der stetigen Qualitätsverbesserung eine Schule für ALLE zu sein.

Die Moritzschule begibt sich dadurch in den Kreislauf regelmäßiger interner und externer Evaluation, die gegenüber aller am Prozess Beteiligten transparent gehalten wird.

Unsere Entwicklungsziele:

Unterricht „Nur wer versteht was er tut, kann etwas lernen.“

Wir möchten, dass unsere Kinder entsprechend ihrer individuellen Voraussetzungen bestmöglich lernen können. Gemeinsame Rituale, eine Rhythmisierung des Schultages angelehnt an kindliche Lernrhythmen sowie verbindliche Regeln und Normen charakterisieren unseren Tagesablauf.

Der Unterricht an der Moritzschule ist durch Blockunterricht geprägt. Dieser ermöglicht individuelle Pausenzeiten und somit kindgerechte Arbeitsphasen. Grundlage des Unterrichts ist der Thüringer Lehrplan 2010/2015, der Thüringer Bildungsplan von 0-18, das Thüringer Schulgesetz, die Thüringer Schulordnung, das aktuelle Schulkonzept und die schulinterne Lehr- und Lernplanung der Moritzschule.

Das fächerübergreifende und fächerverbindende Lernen besitzt an unserer Schule einen großen Stellenwert. Dies bedeutet, dass unsere Schülerinnen und Schüler in den unterschiedlichen Bereichen wenn möglich zu gemeinsamen Themen arbeiten. So wird das verständnisintensive Arbeiten und das Denken in Sinnzusammenhängen ermöglicht.

Um dem Anspruch der bestmöglichen Förderung gerecht zu werden, ist unser Unterricht in hohem Maße differenziert. Freiarbeitsphasen, in welchen die Kinder vollkommen entsprechend der eigenen Lernvoraussetzungen arbeiten können, wechseln sich ab mit Zeiten des Stationen- und Angebotlernens, von Werkstätten und Projekten. Auch lehrerzentrierte Phasen haben ihre Berechtigung und dienen der besseren Veranschaulichung wesentlicher Unterrichtsinhalte.
In allen Bereichen des Unterrichts bekommen die SchülerInnen differenzierte Aufgaben, welche das individuelle Lernen ermöglichen. Dieses wird unterstützt durch das soziale Lernen in Partner- und Gruppensituationen.
In der Lernzeit, welche fest im Stundenplan integriert ist, erlernen die Mädchen und Jungen der Moritzschule verschiedene Arbeits- und Kontrolltechniken sowie den Umgang mit neuem Material. Das Lernen zu lernen und das eigenverantwortliche Reflektieren haben in dieser Phase zentrale Bedeutung.

Unsere frisch renovierten Klassenräume sind kindgerecht gestaltet und durch eine gut durchdachte Lernumgebung geprägt. In dieser haben die SchülerInnen freien Zugang zu den unterschiedlichsten Materialien und Lernangeboten. Sie werden von Anfang an befähigt, diese selbstständig auszuwählen und zielgerichtet zu nutzen. Darin enthalten sind Computerarbeitsplätze mit altersgerechter Lernsoftware sowie eine Leseecke zum konzentrierten und ablenkungsarmen Lesen.

Kinder mit besonderem Förderbedarf werden an der Moritzschule durch ein multiprofessionelles Team beim Lernen unterstützt. Dies geschieht sowohl innerhalb des Klassenverbandes als auch in individueller oder Kleingruppenbetreuung.

Seit dem Schuljahr 2014/15 gibt es an unserer Schule einen „Intensivkurs Deutsche Sprache und Kultur“, in welchem Kinder, die eine andere Muttersprache besitzen, bestmöglich beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt werden können.
Hier arbeiten die Mädchen und Jungen in Kleingruppen mit zwei speziell ausgebildeten Pädagogen zusammen. Während dieser Zeit sind sie voll integriert in eine feste Regelklasse, an deren Unterricht die Kinder täglich für eine oder mehrere Stunden teilnehmen.

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