Wir über uns

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          • Geschichte

          • Im Jahr 1882 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Moritzbastion ein neues Schulgebäude errichtet.

            Die Moritzbastion wurde zuvor im Zuge des Abrisses der Erfurter Stadtmauer zwischen 1879 und 1880 abgebrochen. Übrigens hatte Erfurt eine der frühesten und am stärksten ausgebautesten Befestigungen in Deutschland. Sie bestand seit ca. 1066.

            Der Schulbetrieb begann mit dem Schuljahr 1883/84 zuerst als Evangelische Elementarschule. Ab dem Jahr 1891 war die Moritzschule Bürgerschule für Knaben und Mädchen. Eine Bürgerschule war eine städtische Schule, die ihre Schüler*innen auf praktische Berufe im kaufmännischen und handwerklichen Bereich vorbereitete. Später war sie die Volksschule 17, ab 1922 die Volksschule 13.

            In der DDR war sie die Polytechnische Oberschule 13. Bis zum Schuljahr 1990/91 wurden an dieser Schule Schüler*innen von der 1. bis zur 10. Klassen unterrichtet.

            Seit dem Schuljahr 1991/92 ist die Moritzschule eine Grundschule, die Staatliche Grundschule 7.

            Herkunft des Namens:

            Der heilige Mauritius (deutsch: Moritz) lebte etwa 300 nach Christus. Er war der Legende nach Hauptmann des römischen Heeres und stammte aus Nordafrika. Er war Christ. Viele Kirchen tragen seinen Namen.

            Der Name Moritzschule bezieht sich auf die 1193 erstmals urkundlich erwähnte Moritzkirche. Sie stand an der Ecke der Moritzgasse, heute Moritzstraße.

            Die Moritzkirche war eine gotische Pfarrkirche, deren Turm 1505 errichtet wurde. 1633 rissen die schwedischen Besatzer die Kirche zur Baustoffgewinnung bis auf den Turm ab. Dieser Turm wurde dann 1814 abgebaut. Zur Erinnerung an die Moritzkirche bekam die Schule den Namen „Moritzschule“.

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